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Richtfest für den Neubau des MPI-SP in Bochum

Richtfest des MPI-SP in Bochum mit (v.l.) Dr. Sascha Dewender (Bürgermeister Bochum), Prof. Dr. Peter Schwabe (wissenschaftlicher Direktor MPI-SP), Gonca Türkeli-Dehnert (Staatssekretärin für Kultur und Wissenschaft, NRW), Heike Kiko (Referatsleiterin in der Generalverwaltung MPI), Erasmus Eller (Geschäftsführer Eller + Eller Architekten), Ulrich Bosse ( Baukoordinator MPI-SP) und Yuriy Kats (Projektleiter Eller + Eller Architekten) Foto: Eller + Eller Architekten

 

 

Richtfest für den Neubau des Max-Planck-Instituts für Sicherheit und Privatsphäre in Bochum

Ein moderner Forschungsstandort für die Sicherheit und Privatsphäre der digitalen Zukunft: Am 7. Oktober 2026 feierte der Neubau des Max-Planck-Instituts für Sicherheit und Privatsphäre (MPI-SP) von Eller + Eller Architekten auf dem Areal Mark 51°7 in Bochum Richtfest. Vertreter*innen der Max-Planck-Gesellschaft, des Landes Nordrhein-Westfalen, der Stadt Bochum sowie des Architektenteams feierten gemeinsam mit den Bauarbeiter*innen und den Mitarbeiter*innen des Instituts den Fortschritt des Projekts. In ihren Grußworten unterstrichen Heike Kiko (Referatsleitung Baubetreuung, Max-Planck-Gesellschaft), Gonca Türkeli-Dehnert (Staatssekretärin für Kultur und Wissenschaft, NRW) und Prof. Dr. Peter Schwabe (wissenschaftlicher Direktor MPI-SP) die Bedeutung des Neubaus für die Forschungsarbeit des Instituts mit überregionaler Ausstrahlung.

Erasmus Eller, Geschäftsführer von Eller + Eller Architekten, betonte in seiner Begrüßung die Rolle des MPI-SP-Teams für die architektonische Konzeption: „Für uns steht der Mensch im Mittelpunkt, daher freue ich mich hier die Mitarbeitenden des Instituts zu sehen, für die wir dieses Gebäude planen. Das Ziel vor Augen, vertraue ich darauf, dass Sie am Ende zustimmen, dass sich der gemeinsame Prozess gelohnt hat.“

Eller + Eller Architekten haben ein Gebäude entworfen, das interdisziplinäre Forschung, konzentriertes Arbeiten und wissenschaftlichen Austausch gleichermaßen unterstützt. Wie lassen sich Sicherheit und Privatsphäre in einer zunehmend digitalisierten Welt gewährleisten? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das 2019 gegründete Max-Planck-Institut für Sicherheit und Privatsphäre. Auf dem ehemaligen Opel-Werksgelände in Bochum entsteht dafür ein neuer Forschungsstandort, der künftig rund 350 Mitarbeitenden moderne Arbeits- und Forschungsbedingungen bieten wird.

Architektur für interdisziplinäre Forschung

Auf rund 14.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche vereint der Neubau Labore, Arbeitsbereiche und Räume für Begegnung und Austausch. Seminarräume, eine Cafeteria und ein Hörsaal ergänzen das Raumangebot. Die Planung verfolgt das Ziel, sowohl konzentriertes, themenorientiertes Arbeiten als auch Kommunikation und spontane Begegnungen zu fördern. Die Architektur schafft die räumlichen Voraussetzungen dafür, dass Forschende ihr Wissen teilen, unterschiedliche Perspektiven zusammenführen und gemeinsam an komplexen Fragestellungen arbeiten können. Ergänzt wird das Konzept durch eine energieeffiziente Gebäudestruktur, die den Anforderungen an einen zukunftsorientierten Forschungsstandort gerecht wird.

Ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Fertigstellung

Die Planung des Neubaus begann im Juni 2021, die Bauarbeiten starteten im Juni 2023. Mit dem Richtfest wurde der gemeinsame Fortschritt aller am Projekt Beteiligten gewürdigt. Vertreterinnen und Vertreter der Max-Planck-Gesellschaft, des Landes Nordrhein-Westfalen, der Stadt Bochum sowie des Architektenteams feierten gemeinsam mit den Bauarbeiterinnen und Bauarbeitern und den Mitarbeitenden des Instituts.

Projekt: Neubau Max-Planck-Institut für Sicherheit und Privatsphäre (MPI-SP)
Standort: Mark 51°7, Bochum
Architektur: Eller + Eller Architekten
Bruttogeschossfläche: ca. 14.000 m²
Nutzung: Forschung, Labore, Büro- und Gemeinschaftsbereiche

Bild 1 Begrüßung Heike Kiko (Referatsleiterin in der Generalverwaltung MPI), Bild 2 Grußwort Prof. Dr. Peter Schwabe (wissenschaftlicher Direktor MPI-SP), Bild 3 Grußwort Gonca Türkeli-Dehnert (Staatssekretärin für Kultur und Wissenschaft, NRW), Bild 4 Grußwort Dr. Sascha Dewender (Bürgermeister Bochum), Bild 5 Erasmus Eller (Geschäftsführer Eller + Eller Architekten) Bild 5 Modell Eller + Eller Architekten © MPI , Bild 6 © MPI

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Spatenstich für Max Planck Institut – Bund + Landesregierung NRW investieren in neues Forschungszentrum gegen Cyberangriffe

 

Namhafte Gäste wie Ina Brandes, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Dr. Simone Schwanitz, Generalsekretärin der Max-Planck-Gesellschaft, Prof. Dr. Martin Stratmann, Präsident a.D. der Max-Planck-Gesellschaft, Prof. Dr. Günter Meschke, Prorektor der @Ruhr-Universität Bochum, Gaby Schäfer, Oberbürgermeisterin der @Stadt Bochum, Prof. Dr. Christof Paar, Gründungsdirektor, und Erasmus Eller beteiligten sich tatkräftig am Spatenstich für den Neubau des Max Planck Institute for Security and Privacy (MPI-SP) von Eller+Eller Architekten.

In Zeiten fortschreitender Digitalisierung und wachsender Cyberkriminalität wird das MPI-SP das wissenschaftliche Zentrum für IT-Sicherheit für Unternehmen, Organisationen und Privatpersonen. Die Aufgaben des Instituts umfassen Spitzenforschung zu Cybersicherheit, Kryptografie, IT-Systemsicherheit und den rechtlichen, ökonomischen und sozialen Aspekten von Sicherheit und Privatsphäre.

Der Neubau des MPI-SP ist Teil eines neuen Exzellenzclusters in der Wissenschaftsstadt Bochum, das mit Nachbarn wie dem Zentrum „Think“, dem Institut für Informatik und dem Forschungszentrum „ZESS“ der Ruhr-Universität Bochum auf dem ehemaligen Opel-Areal entsteht.

„Ein altes Industriegelände wird zur Heimat für die internationale Spitzenforschung! Auf dem alten Opel-Gelände werden künftig weltweit führende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Grundlagenforschung zur Cybersicherheit betreiben – einem der großen Zukunftsthemen, das das Leben aller Menschen unmittelbar betrifft,” betonte Ina Brandes, NRW-Ministerin für Kultur und Wissenschaft.

Mit dem Spatenstich am 21. Oktober beginnt der Bau für das 2019 gegründete Max-Planck-Insititute for Security and Privacy (MPI-SP) auf dem ehemaligen Opel-Areal in Bochum. Auf knapp 14.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche entstehen Büros, Labore und ein Hörsaal. Der Neubau wird ein energieeffizienter, hochmoderner Arbeitsplatz sein, in dem Forscher:innen aus den Ingenieur- und den Sozialwissenschaften interdisziplinär zusammenarbeiten. Vernetzte Arbeitswelten unterstützen sechs Abteilungen und zwölf Forschungsgruppen beim kollaborativen Wissensaustausch sowohl institutsintern als auch mit externen Forschergruppen. Büroflächen, Verhaltens- und Elektroniklabore, ein Seminarbereich mit einem Hörsaal für 200 Personen sowie eine Cafeteria ermöglichen themenfokussiertes Arbeiten als auch Interaktion und Kommunikation.

„Der Neubau des MPI-SP wird Wissenschaftler:innen nicht nur einen Raum zum Arbeiten bieten, sondern auch einen Ort, mit dem sie sich identifizieren können. 350 Mitarbeiter:innen profitieren von den ausgedehnten Gemeinschafts-, Funktions- und Sonderbereichen im Erdgeschoss, die die Zusammenarbeit und die interdisziplinäre Forschung fördern,“ erläutert Erasmus Eller, Architekt und Geschäftsführer Eller + Eller Architekten mit seinem Team Gerald Ollig, Bettina Gerlach, Louisa Wetzstein, Chang-Ye Ho, Bakir Hajrovic und Jörg Hirschfeld.

 

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