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Neue Botschaftsresidenz in Jakarta eröffnet: Der Komplex für den deutschen Botschafter verbindet lokale Tradition und moderne Architektur.
 
 

Nach rund neun Jahren intensiver Planungs-und Bauzeit wurde die neue Residenz der deutschen Botschafter in Jakarta eröffnet. Der im September 2025 fertiggestellte Neubau von Eller + Eller Architekten steht beispielhaft für eine moderne, funktionsgerechte Architektur, die zugleich die klimatischen und kulturellen Rahmenbedingungen Indonesiens berücksichtigt. Der Komplex wurde auf dem Gelände der ehemaligen Botschafterresidenz errichtet und fügt sich harmonisch in die umliegende Bebauung ein.

Das Gebäude gliedert sich in zwei Baukörper, die durch ein großzügiges Foyer verbunden sind. Diese Struktur ermöglicht eine deutliche Trennung zwischen dem offiziellen und dem privaten Bereich der Residenz. Der südliche Gebäudeteil beherbergt die repräsentativen Räumlichkeiten wie Foyer, Empfangsraum, Musikzimmer und Herrenzimmer. Im Erdgeschoss sind darüber hinaus der Servicebereich und im Obergeschoss die privaten Wohnräume der Botschafterfamilie untergebracht. Diese funktionale Anordnung gewährleistet kurze Wege und ein hohes Maß an Privatsphäre.

Die repräsentativen Bereiche – Foyer, Empfangsraum und Musiksaal – sind durch raumtrennende Schiebetüren flexibel miteinander verbunden, sodass für Veranstaltungen unterschiedliche Raumkonstellationen möglich sind. Den Empfangsräumen ist umlaufend eine überdachte Terrasse vorgelagert. Die Privaträume der Botschafterfamilie sind über einen separaten Eingang zugänglich, der eine unabhängige Nutzung auch während öffentlicher Veranstaltungen gewährleistet. Diese privaten Wohnbereiche im ersten Obergeschoss gruppieren sich um einen innenliegenden Patio, der Licht, Luft und Rückzugsmöglichkeiten bietet. Das durch den Monsun bestimmte Klima mit Regen- und Trockenzeiten sowie die hohe Erdbebengefährdung Jakartas stellen besondere Anforderungen an die Bauweise.

Mit dem Neubau für den deutschen Botschafter verfügt Deutschland in Jakarta über eine moderne, funktional durchdachte und repräsentative Residenz, die die Anforderungen zeitgemäßer diplomatischer Nutzung erfüllt – und gleichzeitig Raum für Gastfreundschaft und Begegnung schafft.

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Spatenstich für Max Planck Institut – Bund + Landesregierung NRW investieren in neues Forschungszentrum gegen Cyberangriffe

 

Namhafte Gäste wie Ina Brandes, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Dr. Simone Schwanitz, Generalsekretärin der Max-Planck-Gesellschaft, Prof. Dr. Martin Stratmann, Präsident a.D. der Max-Planck-Gesellschaft, Prof. Dr. Günter Meschke, Prorektor der @Ruhr-Universität Bochum, Gaby Schäfer, Oberbürgermeisterin der @Stadt Bochum, Prof. Dr. Christof Paar, Gründungsdirektor, und Erasmus Eller beteiligten sich tatkräftig am Spatenstich für den Neubau des Max Planck Institute for Security and Privacy (MPI-SP) von Eller+Eller Architekten.

In Zeiten fortschreitender Digitalisierung und wachsender Cyberkriminalität wird das MPI-SP das wissenschaftliche Zentrum für IT-Sicherheit für Unternehmen, Organisationen und Privatpersonen. Die Aufgaben des Instituts umfassen Spitzenforschung zu Cybersicherheit, Kryptografie, IT-Systemsicherheit und den rechtlichen, ökonomischen und sozialen Aspekten von Sicherheit und Privatsphäre.

Der Neubau des MPI-SP ist Teil eines neuen Exzellenzclusters in der Wissenschaftsstadt Bochum, das mit Nachbarn wie dem Zentrum „Think“, dem Institut für Informatik und dem Forschungszentrum „ZESS“ der Ruhr-Universität Bochum auf dem ehemaligen Opel-Areal entsteht.

„Ein altes Industriegelände wird zur Heimat für die internationale Spitzenforschung! Auf dem alten Opel-Gelände werden künftig weltweit führende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Grundlagenforschung zur Cybersicherheit betreiben – einem der großen Zukunftsthemen, das das Leben aller Menschen unmittelbar betrifft,” betonte Ina Brandes, NRW-Ministerin für Kultur und Wissenschaft.

Mit dem Spatenstich am 21. Oktober beginnt der Bau für das 2019 gegründete Max-Planck-Insititute for Security and Privacy (MPI-SP) auf dem ehemaligen Opel-Areal in Bochum. Auf knapp 14.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche entstehen Büros, Labore und ein Hörsaal. Der Neubau wird ein energieeffizienter, hochmoderner Arbeitsplatz sein, in dem Forscher:innen aus den Ingenieur- und den Sozialwissenschaften interdisziplinär zusammenarbeiten. Vernetzte Arbeitswelten unterstützen sechs Abteilungen und zwölf Forschungsgruppen beim kollaborativen Wissensaustausch sowohl institutsintern als auch mit externen Forschergruppen. Büroflächen, Verhaltens- und Elektroniklabore, ein Seminarbereich mit einem Hörsaal für 200 Personen sowie eine Cafeteria ermöglichen themenfokussiertes Arbeiten als auch Interaktion und Kommunikation.

„Der Neubau des MPI-SP wird Wissenschaftler:innen nicht nur einen Raum zum Arbeiten bieten, sondern auch einen Ort, mit dem sie sich identifizieren können. 350 Mitarbeiter:innen profitieren von den ausgedehnten Gemeinschafts-, Funktions- und Sonderbereichen im Erdgeschoss, die die Zusammenarbeit und die interdisziplinäre Forschung fördern,“ erläutert Erasmus Eller, Architekt und Geschäftsführer Eller + Eller Architekten mit seinem Team Gerald Ollig, Bettina Gerlach, Louisa Wetzstein, Chang-Ye Ho, Bakir Hajrovic und Jörg Hirschfeld.

 

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