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Mizal, Creative Campus WPP, Düsseldorf

Städtebauliches Konzept

Das MIZAL besetzt einen prominenten Platz an der Einfahrt zum Düsseldorfer Medienhafen – die Ecke von Völklinger Straße und Plockstraße. Dem Eckgrundstück kommt die Aufgabe zu, einerseits eine städtebauliche Betonung zu setzen als Ende der Völklinger Straße von Süden kommend, auf der anderen Seite mit dieser Geste in die Plockstraße zu vermitteln, so dass die neue Entwicklung des Hafens eingeleitet wird.

Städtebaulicher Leitgedanke für den Entwurf dieses neuen Stadtbaustein war es, einen Bürocampus für moderne Arbeitswelten zu schaffen. Struktur und Gestaltung dieses Campus –  der Freiflächen und der Gebäude – sind so angelegt und gestaltet, dass der beste Rahmen für zukunftsweisendes Arbeiten in einer modernen Umgebung gegeben wird.

Ansatzpunkt des neuen Campus ist der Hemmersbachweg. Hier liegen großzügige, aufwändig gestaltete und begrünte Freiflächen, die die verschiedenen Gebäudeteile verbinden; Hier können Mitarbeiter ihre Pause machen, oder Vorbeiradelnde legen einen Stopp auf dem Weg in den Düsseldorfer Hafen ein. Die Gebäude des MIZAL öffnen sich über Höfe zu diesem Campus – der Campus zieht sich in die Gebäude.

Mizal, Creative Campus WPP, Düsseldorf.
Mizal, Creative Campus WPP, Düsseldorf
Mizal, Creative Campus, Düsseldorf

Architektonisches Konzept

Struktur und Erscheinung der Gebäude selber sind bestimmt von dem Leitgedanken offenen und kommunikativen Arbeitens und fließender Räume: Architektur, Innen – und Außenräume sind hierarchielos, offen und von fließenden räumlichen Zusammenhängen geprägt. Abgerundete Ecken und über die Gebäudeteile hinweglaufende, bandartige Strukturen erzeugen ein zusammenhängendes, fließendes Ganzes.

Durch Vor- und Rücksprünge entstehend differenzierte Teilbereiche vor den Gebäuden, die den menschlichen Maßstab herstellen. Diesem Gedanken von Differenziertheit und Maßstäblichkeit folgt auch die gestaffelte Höhenentwicklung des Campus: von einem elfgeschossigen Hochpunkt zu Völklinger Straße, über den viergeschossigen Sockelbau hin zum fünfgeschossigen INFINDO.

Das bestimmende Charakteristikum aller Gebäudeteile ist die horizontale Gliederung der Baukörper. Die Gebäude-Kubaturen sind ausgerundet – es entsteht der Eindruck einer fließenden und schwellenlosen Verbindung zwischen den Gebäudeteilen, der insbesondere auch in die Erschließungshöfe einleitet.

Alle Fassaden des MIRADOR und INFINDO werden mit ein und demselben Fassadentypus ausgestattet: zwischen den durchlaufenden Deckenändern sind geschosshohe Verglasungselemente schuppenartig alterniert mit schmalen, geschlossenen Lüftungselementen. So entsteht ein Wechsel von offenen und geschlossenen Bereichen. Die Fassaden öffnen und schließen sich dem Betrachter, je nach Standpunkt und verändern sich bei der Bewegung um das Gebäude herum – denn gerade aus der Bewegung heraus, sei es von der Straße, dem Hemmersbachweg oder der S-Bahn aus, wird das Gebäude wahrgenommen, und Bewegung und Veränderlichkeit wird das Arbeiten in den Gebäuden bestimmen.

Montage der Fassade, September 2020

Objektplanung, Leistungsphasen 1 bis 5, 2017-2023

BGF 52.000 m2

Auftraggeber: CODIC Development

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